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Warum tue ich das was ich tue?

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Warum tue ich, was ich tue?
Warum fotografiere ich Tiere und warum bearbeite ich sie in meinem malerisch-künstlerischen Stil?

Darüber habe ich in der letzten Zeit sehr intensiv und ziemlich lange nachgedacht. Und um ehrlich zu sein……ich habe keine Ahnung…. *lach*
Ok, ok, Sie haben Recht, ich mache nur Spaß.

Ganz sicher ist allerdings, dass ich wirklich keine 100 % richtige Antwort auf diese Fragen habe. Aber ich habe diesbezüglich Gedanken und Gefühle, die ich gerne teilen möchte.

Unser gesamtes Leben ist eine Reise. Mit einem Anfang und mit einem Ende.
Und die Reise zwischen Anfang und Ende? Unvorhersehbar!

Wir haben Träume, wir haben Pläne, wir haben Ziele, aber wohin der Weg uns führt, liegt nicht zu 100% in unserer Hand.

Nach unserer Geburt beginnen wir andere Menschen zu sehen, was sie tun, wie sie handeln. Wir erfahren wie sie fühlen. Und wir lernen von ihnen. DIE wichtigsten Menschen, die unser Dasein in den ersten Jahren beeinflussen, sind sicher unsere Eltern. Meine Kindheit wurde zum Beispiel durch das Wandern geprägt. Fast jedes Wochenende waren meine Eltern mit mir in den Bergen unterwegs. Meine Mutter hatte bei jeder einzelnen Wanderung immer eine Kamera mit dabei. Sie hat hunderte von Fotos gemacht. Aber nicht nur bei Wanderungen hat sie fotografiert – auch bei jeder Geburtstagsfeier, an jedem Weihnachtsabend und bei jeder anderen Familienveranstaltung…

Ich weiß nicht, ob es damals ein expliziter Wunsch von mir war, aber als ich 10 war, bekam ich zu Weihnachten meine erste eigene Kamera geschenkt. Ich glaube der Moment, in dem ich mein Geschenk auspackte und die billige Analog-Kamera in meinen kleinen Händen hielt, war genau der Moment, in dem ich mich leidenschaftlich in die Fotografie verliebte.  

Die Fotografie lässt mich genau in diesem Moment leben – im Jetzt – ohne jegliche Ablenkung durch Gedanken oder Probleme.
Die Fotografie lässt mich die Welt mit anderen Augen sehen – lässt mich oft schöne kleine Details bemerken, die ich sonst nie gesehen hätte.
Die Fotografie hat es mir ermöglicht, neue Menschen zu treffen. Wertvolle Menschen, die mir neue Perspektiven eröffnet haben, mich neue Dinge lernen ließen.

Zusammengefasst: Die Fotografie bringt mir ein extremes Maß an Freude, Bewusstsein und Zufriedenheit.

Aber warum Tiere? Oh – DAS ist leicht zu erklären. Einfach weil ich mich von Klein auf schon immer stark zu Tieren hingezogen gefühlt habe – egal ob es Haustiere oder wilde Tiere waren. Ich fühlte mich mein ganzes bisheriges Leben lang mehr mit Tieren verbunden als mit Menschen.

Und nun komme ich zu dem Teil, auf den ich die wenigsten Antworten habe. Warum bin ich in die künstlerisch-malerische Fotografie verliebt. Warum diese Art von Kunst – anstatt normale Alltagsfotos von Tieren zu machen?  

Wäre es nicht viel einfacher die Menschen mit Fotos zufrieden zu stellen, die man sie an jeder Ecke sieht. Zu Hundertschaften im Internet? Definitiv wäre es das. Und die Menschen waren die letzten Jahre auch tatsächlich sehr glücklich über die unvergänglichen Erinnerungen, die ich mit meiner Kamera von ihren Tieren geschaffen habe.

Aber befriedigt das auch meine Seele? Mein Herz? Nein – das tut es definitiv nicht.
Und dies ist vermutlich der Grund, warum ich jedes einzelne Bild auf ein „nächstes“ Level bringe. Mehr ein Kunstwerk als ein Foto erschaffe.

Ja, es kostet wesentlich mehr Zeit und Aufwand, ein solches Werk zu kreieren, aber für mich ist es jede Sekunde wert, die ich damit verbringe. Ich liebe es, mit Bildausschnitten zu spielen, mit Farben, mit Texturen. Ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren – nicht nur im Bildbearbeitungsprogramm, sondern auch mit Druckmaterialien/Oberflächen.

Die Bearbeitung ist für mich eine Reise – vom Beginn der Bearbeitung bis zum Ende.
Und die Reise zwischen Beginn und Ende? Unvorhersehbar

Genau wie das Leben

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